Geschichte des BZI

Start im Jahr 1936

Bereits im Jahr 1936 begann die Remscheider Metallindustrie, die Ausbildung ihrer Mitarbeiter systematisch zu fördern und zu verbessern. Gemeinsam mit der Stadt Remscheid gründete man die Gemeinschaftslehrwerkstatt an der Schützenstraße, in der Auszubildende ab 1938/1939 unterwiesen wurden. Eine Einrichtung, die auch den Krieg überdauerte: Nach einem Bombenangriff im Jahr 1943 waren es die Auszubildenden selbst, die "ihre" Werkstatt wieder aufbauten. So konnte der Ausbildungsbetrieb bis zum Frühjahr 1950 aufrecht erhalten werden. Dann endete das Gemeinschaftsprojekt, die Verantwortung für die betriebliche Ausbildung lag nun alleine bei den Unternehmen.

Gemeinschaftslehrwerkstatt der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (GLW)

Am 19. April 1952 gründeten der Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V. und die damalige Bergische Industrie- und Handelskammer die "Gemeinschaftslehrwerkstatt der Remscheider Eisen- und Metallindustrie". Aufgabe der gemeinnützigen GmbH sollte es sein, die Betriebe bei der Ausbildung des Facharbeiternachwuchses zu unterstützen und die Qualität der Ausbildung auf hohem Niveau sicherzustellen. Am 1. April 1953 nahm die neugegründete Lehrwerkstatt mit 89 Lehrlingen an der Ronsdorfer Straße ihre Arbeit auf. Angesichts einer wachsenden Zahl von Auszubildenden und eines zunehmenden Bedarfs an Weiterbildung reichten die angemieteten Räume jedoch nach einigen Jahren nicht mehr aus. 1968 wurde für die Lehrwerkstatt ein eigenes Gebäude an der Wüstenhagener Straße errichtet. Bauliche Erweiterungen in den siebziger und achtziger Jahren ermöglichten es, dass die Ausbildung auch heute noch hier stattfinden kann. Seit ihrer Neugründung hat sich die Gemeinschaftslehrwerkstatt unter ihrer Kurzbezeichnung "GLW" im Sprachgebrauch der Region eingeprägt. Mehr als 40 Jahrgänge von Facharbeitern haben dort ihre Ausbildung erhalten.

Berufsbildungszentrum (BZI)

Seit der Gründung hat sich die Arbeit der alten Gemeinschaftslehrwerkstatt weiterentwickelt. Neben der eigentlichen Berufsausbildung nimmt die berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung einen breiten Raum ein. Um diese Entwicklung auch nach außen hin deutlich zu machen, entschlossen sich die Gesellschafter der Gemeinschaftslehrwerkstatt im Jahre 1997, eine neue Firmenbezeichnung einzuführen. Seitdem heißt die GLW "Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie", kurz BZI.
Zukünftig wird in der Berufsbildung - wie in der Wirtschaft überhaupt - die Qualität und deren kontinuierliche Verbesserung eine ganz entscheidende Rolle spielen. Seit Januar 1998 ist im BZI ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 ff eingeführt. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und AZAV erfolgte im Jahr 2010.