Fachberatung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen im Rahmen der Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) in Nordrhein-Westfalen

Das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie gGmbH (BZI) hat sein Beratungsspektrum um ein neues Angebot erweitert:
Das BZI ist Fachberatungsstelle zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen.

Die Fachberatung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen wird im Rahmen der Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) angeboten. Das ESF-geförderte Angebot richtet sich an alle, die ihre im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen anerkennen lassen und für ihre berufliche Laufbahn nutzen wollen. Viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte verfügen über berufliche Qualifikationen, deren Anerkennung die Suche nach einem passenden, der Qualifikation entsprechenden Beschäftigungsverhältnis verbessern und die berufliche Weiterentwicklung bis hin zu einer angemessenen Vergütung unterstützen kann.

Warum kann es ratsam sein, vor der Beantragung eines Anerkennungsverfahrens eine Beratung in Anspruch zu nehmen?
Eine Anerkennungsberatung kann schon vor einer Antragsstellung bei der zuständigen Anerkennungsstelle zur Gleichwertigkeitsfeststellung wichtige Weichen stellen. So kann in der Beratung geprüft werden, welche Unterlagen erforderlich sind und wie die Nachweise kostengünstig beschafft werden können.
In vielen Fällen – das zeigt die Praxis – ist eine frühzeitige, fachkundige Beratung sinnvoll, oft sogar notwendig.

Wo und wie erfolgt die Beratung?
Das BZI ist eine von mehr als 70 Fachberatungsstellen für die "Beratung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen", die in allen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen zu finden sind und aus denen die Ratsuchenden frei wählen können.

(Alle Beratungsstellen unter www.weiterbildungsberatung.nrw.de).
Die Beratung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikation kann bis zu neun Stunden umfassen. Sie ist für alle Ratsuchenden eine kostenlose Leistung und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes NRW finanziert.

Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten nutzen
– Landesgesetz und Beratungsangebote
Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen und Berufsabschlüsse einfacher und fairer zu gestalten. Mit dem Landesanerkennungsgesetz hat die Landesregierung die Grundlage für ein einheitliches und rasches Verfahren zur Berufsanerkennung geschaffen.
Durch das Landesanerkennungsgesetz Nordrhein-Westfalen – und seinem Herzstück, dem „Gesetz zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen in Nordrhein-Westfalen (BQFG-NRW)“ – wird ein klares, einheitliches und faires Verfahren definiert, damit betroffene Zuwanderinnen und Zuwanderer ihre im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse anerkennen lassen können.