Bildungsgutschein

Fördergeber:
SGB III- bzw. SGB II-Träger fördern bei Vorliegen bestimmter Fördervoraussetzungen die berufliche Weiterbildung über den Bildungsgutschein.


Förderhöhe:
Übernahme der Kosten für eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme wie z. B. Lehrgangskosten, Kosten für eine notwendige Eignungsfeststellung, Fahrtkosten, Kosten für eine erforderliche auswärtige Unterbringung und Verpflegung sowie Kosten für die Betreuung von Kindern.


Zielgruppe:
Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte.


Persönliche Voraussetzungen:
Der Bildungsgutschein richtet sich sowohl an Personen, die durch das SGB III als auch jene, die durch das SGB II gefördert werden unter Beachtung bestimmter Förderungsvoraussetzungen, die vor Beginn der Teilnahme durch eine Beratung zu klären sind.


Anforderungen an die Weiterbildung:
Das Ziel einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme über einen Bildungsgutschein ist die Verbesserung der Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt.
Personen können gefördert werden, wenn die Weiterbildung notwendig ist, um bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern oder eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden.
Auch ein fehlender Berufsabschluss kann zu einer Förderung mit Bildungsgutschein führen.
Die Maßnahme und der Träger der Maßnahme sind für die Förderung zugelassen.


Antragsweg:
Der Bildungsgutschein wird vom SGB III- bzw. SGB II-Träger ausgestellt. In einem persönlichen Beratungsgespräch wird die Notwendigkeit einer Bildungsmaßnahme individuell geprüft. Ob eine Weiterbildungsmaßnahme aufgrund eines Qualifizierungsdefizits notwendig und geeignet ist, die oben genannten Anforderungen zu erfüllen, entscheidet die zuständige Stelle.


Ansprechpartner:
Für Antragsteller, die nach dem SGB III gefördert werden:
Telefonisch können Sie die für Sie zuständige Agentur für Arbeit über die Hotlinenummer 01801 555 111 (3,9 ct./min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) erreichen oder Sie finden sie unter www.arbeitsagentur.de.

Für Antragsteller die nach dem SGB II gefördert werden:
Wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Jobcenter.