Prämiengutschein

Fördergeber:
Das Modell der  Weiterbildungsprämie besteht aus zwei Förderbausteinen, die seit dem 01.12.2008 schrittweise in ganz Deutschland eingeführt wurden, um insbesondere Geringverdienende zu mehr beruflicher Weiterbildung zu motivieren. Den Anfang machte der Prämiengutschein, der das zentrale Element der Bildungsprämie bildet. Ab dem 01.04.2009 wurde das Weiterbildungssparen eingeführt. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.


Förderhöhe:
Übernahme von 50 % der Kosten für eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme (max. 500 €). Der Prämiengutschein kann alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden und ist nicht abhängig von bereits erfolgten Weiterbildungsmaßnahmen.


Zielgruppe:
Geringverdienende Erwerbstätige mit einem Jahresgehalt von max. 20.000 € (40.000 € bei gemeinsamer Veranlagung). Kinderfreibeträge werden berücksichtigt. Auch Selbstständige und Beschäftigte im Mutterschutz oder in Elternzeit können einen Prämiengutschein erhalten.


Persönliche Voraussetzungen:

  • durchschnittliche Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Stunden in der Woche
  • deutsche Staatsangehörige oder eine gültige Arbeitserlaubnis für Deutschland


Anforderungen an die Weiterbildung:
Der Prämiengutschein kann für alle Weiterbildungsangebote des BZI eingesetzt werden.


Antragsweg:
Notwendig ist eine vorhergehende Beratung bei einer zugelassenen Bildungsberatungsstelle, die bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen den Prämiengutschein ausstellt.


Beratungsstellen:
Beratungsstellen finden Sie unter www.bildungspraemie.info.
Anmeldung zur Bildungsprämienberatung im BZI unter Tel.: 0 21 91-93 87-0