WeGebAU - Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen

Fördergeber:
Seit 2006 förert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Qualifizierung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Unternehmen, um diesen langfristig mehr Sicherheit zu bieten, in dem sie Ihre Fähigkeiten zur Beschäftigung stärken. Mit dem Konjunkturpaket II wurde das Programm Anfang 2009 ausgeweitet und richtet sich nun auch an alle Beschäftigten deren Aus- oder Weiterbidung länger als 4 Jahre zurückliegt.


Förderhöhe:
Es gibt zwei Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:

  1. Förderung der Weiterbildungskosten:
    Arbeitnehmer erhalten einen Bildungsgutschein, der die Lehrgangskosten und evtl. notwendige übrige Weiterbildungskosten abdeckt.
  2. Zuschuss zum Arbeitsentgelt:
    Arbeitgeber, die geringqualifizierte Mitarbeiter für eine Weiterbildungsmaßnahme freistellen, erhalten Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitsausfall. Für externe Weiterbildungen ist ein Zuschuss von bis zu 100 % möglich. Bei innerbetrieblichen Weiterbildungen beträgt der Zuschuss bis zu 50 %.


Die Förderhöhe wird entsprechend des Qualifizierungsbedarfs und des weiterbildungsbedingten Arbeitsausfalls individuell festgelegt.


Zielgruppe:
Ältere oder geringqualifizierte Arbeitnehmer sowie qualifizierte Arbeitnehmer, deren Ausbildung und letzte berufliche Weiterbildung länger als 4 Jahre zurück liegen.


Persönliche Voraussetzungen:
Ältere Beschäftigte sollten über 45 Jahre alt sein und in einem Unternehmen mit max. 250 Beschäftigten arbeiten.
Als grinqualifiziert gelten Beschäftigte ohne Berufsabschluss oder Personen mit Abschluss, die seit mind. 4 Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit ausüben und ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können. Bei qualifizierten Arbeitnehmern gilt, dass der Berufsabschluss und evtl. berufliche Weiterbildungen, die öffentlich gefördert wurden mind. 4 Jahre zurück liegen müssen.


Anforderungen an die Weiterbildung:
Die geplante Weiterbildung muss über eine arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierung hinausgehen. Geringqualifizierte werdennur gefördert, wenn sie mit der Maßnahme einen Berufsabschluss oder eine Teilqualifikation erwerben. Die Weiterbildung muss nach der Akkreditierung- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert sein.

Antragsweg:
Die Agentur für Arbeit klärt in einem persönlichen Gespräch die grundsätzlichen Förderbedingungen, unterstützt bei der Feststellung des Weiterbildungsbedarfs und berät bei der Antragstellung, der Umsetzung und der Organisation der Weiterbildungsmaßnahme.


Ansprechpartner:
Weitere Informationen erhalten Sie beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit unter der Hotline 01801 66 44 66 (3,9 ct./min. aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) oder bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit. Diese finden Sie unter www.arbeitsagentur.de.