Mit dem neuen Kompetenzzentrum für digitale Fertigung & CNC investiert das BZI in modernste Technik, zukunftsweisende Qualifizierung und die Wettbewerbsfähigkeit der bergischen Wirtschaft.
Meilenstein, Leuchtturmprojekt, Aushängeschild und Wegmarke – die Eröffnung des neuen BZI-Kompetenzzentrums für digitale Fertigung & CNC rief bei den rund 120 Gästen viele Superlative hervor. Vor dem offiziellen Teil mit Grußworten verschiedener Redner aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Stadtverwaltung konnten die Besucherinnen und Besucher den modernen Maschinenpark live und in Farbe erleben. Das, was zukunftsweisend in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie langfristig für eine positive Entwicklung gebraucht wird, ist hier zu finden. Denn moderne Maschinen brauchen Menschen, die sie bedienen können. „Dieses Zentrum wird dazu beitragen, unsere Mitarbeitenden so vorzubereiten, dass wir dem Wettbewerb aus Fernost etwas entgegenhalten können“, hob Dr. Marcus Jankowski, Remscheider Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbands (AGV) Remscheid und Bergisches Land, in seiner Ansprache hervor.
Neben der bergischen Industrie- und Handelskammer ist der AGV Gesellschafter des BZI und hat das neue Gebäude finanziert. „Das ist eine Investition in das Wichtigste, was wir im Bergischen Land haben – in die Menschen“, so Marcus Jankowski. „Dieses Zentrum wird Strahlkraft entwickeln, die weit über unsere Region hinausreicht“, zeigte sich auch BZI-Mitgeschäftsführer Frank Schmitz überzeugt. Denn in einer hellen, freundlichen und einladenden Umgebung werden moderne Steuerungssysteme, Zukunftsthemen wie Robotik, VR-Lernwelten und zukunftsweisende Fertigungstechniken sowohl in Aus- als auch Weiterbildung die größte Rolle spielen. Modernste Technologien und praxisnahe Lernumgebungen ermöglichen einen direkten Wissenstransfer in die betriebliche Praxis – abgestimmt auf die Bedarfe der Unternehmen. Beeindruckend ist zudem die Architektur der neuen Aus- und Weiterbildungshalle. Neben einem hohen ökologischen Standard ermöglicht eine rund 150 Quadratmeter große Glasfront von außen einen umfassenden Blick auf den technologischen Fortschritt, der hier Maßstäbe setzt.
„Das BZI hat sich herausragend entwickelt und ist für unsere heimische Wirtschaft von größter Bedeutung“, hob Dr. Oliver Kempkes, geschäftsführender Gesellschafter der Remscheider Firma Kuli Hebezeuge und Gesellschaftervertreter der Bergischen IHK im BZI, hervor. Denn diese hoch qualifizierte Ausbildung anzubieten, könne ein einzelner Mittelständler nicht leisten. Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf nahm auf die Bedeutung des Bildungszentrums für die Stadtgesellschaft Bezug: „Das BZI ist ein entscheidendes Scharnier zwischen Theorie und Praxis, zwischen Schule und Beruf. Und das Kompetenzzentrum ist ein Versprechen an die jungen Menschen, dass wir an die Zukunft unserer Stadt glauben.“ Dem konnte Bundestagsabgeordneter Jürgen Hardt nur zustimmen und ging sogar noch einen Schritt weiter: „Diese Bildungseinrichtung ist bundesweit ein Leuchtturm für die Berufsausbildung.“
Schlussendlich setzt das BZI auch im neuen Kompetenzzentrum für digitale Fertigung & CNC seine Maxime um: „Unsere Aufgabe ist, sowohl kleine als auch große Unternehmen mit unserem Angebot zu bedienen. Dabei geht es in der Ausbildung nicht nur um den Rahmenlehrstoffplan, sondern ganz konkret um das Wissen, das Sie konkret benötigen“, wandte sich BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe an die Vertreterinnen und Vertreter der hiesigen Industrieunternehmen und ergänzte: „Wir machen jungen Menschen Mut, zeigen Perspektiven und Zukunftschancen auf. Diesen Job nehmen wir sehr ernst.“ Dabei gehe es nicht zuletzt auch um die wachsende Zahl derjenigen, die sich ohne Berufsausbildung in eine unsichere Zukunft begeben.